BDR will Jedermann-Rennszene stärken

Rückenwind für Jedermänner - Hobbyfahrer beim Velothon Berlin. Foto: Upsolut/Hochzwei.

Rückenwind für Jedermänner - Hobbyfahrer beim Velothon Berlin. Foto: Upsolut/Hochzwei.

Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) will sich künftig mehr in die Szene der Jedermannrennen einbringen. Das teilte der nationale Spitzenverband nach seiner Präsidiumssitzung in Frankfurt in einem Rundschreiben an seine Vereine mit. Martin Wolf, Generalsekretär des BDR, kündigte für die nächsten Wochen eine neue Jedermann-Wertung an, die Basis für die Startaufstellung einer Deutschen-Jedermann-Wertung werden soll.

Insgesamt gehe es für den BDR, seine Landesverbände und die Vereine darum, bei den Jedermannrennen mehr Flagge zu zeigen, so Wolfgang Schoppe, Vizepräsident Breiten- und Freizeitsport. Im Zuge einer vertieften Kooperation könnten zusätzliche “Win-Win-Entwicklungen” gefördert werden, so der Leipziger in der Mitteilung des BDR. Radsportlern müsse intensiv vor Augen geführt werden können, dass es sich beispielsweise finanziell lohne, Mitglied in Radsportvereinen zu werden.

Seit 2008 organisiert der BDR gemeinsam mit dem Verband Deutscher Radrennveranstalter (VDR) den German Cycling-Cup. Deutschlands größte Breitensport-Rennserie hat einen großen Anteil am gewachsenen Stellenwert der Jedermannrennen. Im vergangenen Jahr starteten bei elf Wettkämpfen rund 25.000 Teilnehmer.

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